CBD – Was ist der Entourage Effekt? Der Entourage Effekt besagt, dass eine Vermischung von zwei biologischen Pflanzenstoffen eine höhere biologische Aktivität (Bioaktivität) aufweisen.

Im Gegensatz zu isoliertem CBD enthalten die „Vollspektrum CBD-Öle“ nämlich längst nicht nur CBD. Sie liefern vielmehr das gesamte Wirkstoff-Spektrum der Hanfpflanze und enthalten neben CBD noch viele weitere wertvolle Pflanzenwirkstoffe.

  1. Was ist die Bioaktivität?
  2. Was ist die Bioverfügbarkeit?
  3. Inhaltsstoffe der Hanfpflanze
  4. Terpene
  5. Myrcene
  6. Limonen
  7. Beta-Caryophyllen
  8. Pinene
  9. Linalool
  10. Aromatherapie
  11. Therapie mit der ganzen Pflanze
  12. Wie findet man das “perfekte” CBD-Öl?
  13. Ätherische Öle sind nichts für Stubentiger

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Diese teilen sich in drei große Gruppen auf:

  • Phytocannabinoide
    Zusätzliche Cannabinoide in geringer Konzentration
  • Terpene
    Ein Vollspekturm CBD-Öl enthält bis zu 200 Terpene
  • Flavonoide
    Ein Vollspekturm CBD-Öl enthält rund 20 Flavonoide

Eine Einschätzung im British Journal of Pharmacology ergab, dass die gleichzeitige Einnahme von Terpenen und Phytocannabinoiden von Vorteil sein kann für:

  • Schmerzen
  • Angst
  • Entzündung
  • Epilepsie
  • Krebs
  • Pilzinfektion

Weitere Untersuchungen ergaben, dass bestimmte Flavonoide und Terpene nervenschützende und entzündungshemmende Wirkungen haben können.

CBD ist mit seinem Gefolge effektiver und vorhersehbarer. Diese Synergie ist wichtig.
Ein Vollspektrum CBD-Öl ist am besten.

Was ist die Bioaktivität?

Damit ist der Einfluss einer Substanz auf einen lebenden Organismus gemeint. 

Es gibt mehr als 10.000 bioaktive Substanzen, die für Mensch und Körper wertvoll sind – man findet diese vor allem in sekundären Pflanzenstoffen, Ballaststoffen oder fermentierten Lebensmittel. Letztere stärken auch die gesunde Darmflora und das Immunsystem.

Auch bei diversen anderen Vitaminen und Mineralstoffen gibt es bioaktive und weniger bioaktive Formen.

Was ist die Bioverfügbarkeit?

Die Bioverfügbarkeit beschreibt, wie viel Prozent eines Nährstoffes bzw.  des Wirkstoffes auch wirklich im menschlichen Körper aufgenommen und dort verarbeitet werden können.

Es ist weit bekannt, dass die Cannabispflanze seit tausenden von Jahren, in Form von Cannabiszigaretten oder in aufgelöstem Cannabidiol, also in Öl, konsumiert wird.
Jedoch passierte es damals sowie heute öfters, dass Konsumenten zu viel von der Pflanze erwischten.

Inhaltsstoffe der Hanfpflanze

Hört man Hanfpflanze, dann wird diese schnell mit CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol) in Verbindung gebracht. Wobei CBD nicht das “High-Gefühl” versursacht, sondern sogar antioxidativ und schmerzlindernd wirkt.

In dieser Naturheilpflanze stecken mehr als 600 Inhaltsstoffe, darunter Cannabinoide, Proteine, Aminosäuren, Terpene (Ätherische Öle), Zucker, Alkohole, Flavonoide, Vitamine, Hybrocarbone, Aldehyde und Fettsäuren.

Terpene

Terpene sind organische Kohlenwasserstoffverbindungen. Man nennt sie Isoprene, da ihre Struktur auf wiederkehrenden Isoprenketten (C5H8) aufbaut. 

Die aromatischen Inhaltsstoffe sind in den Blüten weiblicher, unbefruchteter Pflanzen besonders hoch konzentriert. Die Menge und Zusammensetzung der Terpene einer Pflanze hängt von ihrer Genetik und den Anbaubedingungen ab.

Die Duftstoffe schützen die Pflanze vor Parasiten, schädlichen Insekten, Bakterien und Pilzen. Gleichzeitig locken sie bestäubende Insekten an. Jede Pflanze verfügt über eine einzigartige Terpen-Kombination – sie ist bei Pflanzen derselben Sorte jedoch ähnlich. Das Revolutionäre an der Wirkungsweise von aromatischen Stoffen liegt einerseits darin, dass sie die Blut-Hirn-Schranke überwinden können. Andererseits entwickeln sich die Terpene Cannabis-Pflanzen genetisch immer weiter, so dass selbst anpassungsfähige (Fress-)Feinde das Nachsehen haben.

Einige Studien haben gezeigt, dass die Terpene zum sogenannten “Entourage-Effekt” beitragen. Das heisst, sie verstärken die therapeutische Wirkung von anderen Bestandteilen, insbesondere der Cannabinoide.  Neurowissenschaftler bewiesen, dass Terpene die nachteiligen Auswirkungen von THC mildern und somit die therapeutische Wirksamkeit des Cannabinoids begünstigen. Man geht davon aus, dass das Zusammenwirken von Cannabinoiden und Terpenen die heilenden Eigenschaften des Cannabis verstärken kann.

Terpene interagieren mit den Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems und beeinflussen so die Gesamtwirkung. Einige Terpene verändern die Menge des THC, das durch die Blut-Hirn-Schranke dringt. Terpene haben also einen Einfluss darauf, wie Cannabis auf unseren Körper wirkt und es gibt sogar Studien, die aufzeigen, dass diese Bestandteile auch den Dopamin- und Serotoninspiegel beeinflussen können.

Cannabis-Terpene:

  • Myrcene
  • Limonen
  • Beta-Caryophyllen
  • Pinene
  • Linalool

Myrcene

Myrcen ist eins der wichtigsten und bislang meisterforschten Terpene der Hanfpflanze. Wie wir euch bereits erklärt, sind Terpene organische Verbindungen, die nicht die psychoaktive Wirkung besitzen, die herkömmlich mit Marihuana assoziiert wird, die Wirkung einer Sorte aber sehr wohl beeinflussen. Je nach ihrem Anteil an zwei bestimmten Terpenen wirkt eine Genetik nämlich beruhigender oder euphorisierender, was im Cannabis-Jargon als Sativa- oder Indica-Effekt bezeichnet wird.

Es ist auch in anderen Pflanzen wie etwa Zitronenverbene, Hopfen, Mango und Thymian zu finden.

Wie verschiedene Studien belegen, hat Myrcen zahlreiche, für den menschlichen Körper sehr vorteilhafte therapeutische Eigenschaften:

  • schmerzlindernd: Mehrere Studien haben ergeben, dass Myrcen als Schmerzmittel hohes Potenzial besitzt. Dieser antinozizeptive Effekt ist scheinbar auf die Tatsache zurückzuführen, dass das Terpen die Ausschüttung endogener Opioide über den α2-Adrenozeptor fördert, also mit anderen Worten den Körper zur Bildung von schmerzlindernden Stoffen anregt.
  • entzündungshemmend: Die entzündungshemmende Wirkung wurde bereits in verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen mit vielversprechenden Ergebnissen erforscht.
  • gut fürs Immunsystem: Studien zufolge besitzt Myrcen immunregulierende Eigenschaften, da es die Stickoxidproduktion in den Zellen des Immunsystems (Makrophagen) hemmt.

Myrcen ist für den Entourage-Effekt ein gutes Beispiel, da es synergetisch mit Cannabinoiden wie CBD zusammenarbeitet. Es erhöht die Absorption der Cannabinoide über die Blut-Hirn-Schranke, sodass mehr CBD an die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems docken kann.

Limonen

Limonen ist ein Cannabis-Terpen mit einem köstlich, pikanten Zitrusaroma, welches in den Trichomharzdrüsen hergestellt wird. Limonen kommt auch in Zitruspflanzen, wie Orangen, Zitronen und Limetten vor, insbesondere in der jeweiligen Schale.

Isoliertes Limonen beispielsweise wirkt belebend, stimmungsaufhellend sowie stressreduzierend. Sorten mit einem hohen Anteil an diesem Terpen sind deshalb häufig bei Depressionen zu empfehlen. Ihre Wirkung ist unter dem einzuordnen, was typischerweise als „Sativa-Effekt” bezeichnet wird. Außerdem werden dem Terpen Limonen die Eigenschaften zu geschrieben:

  • Antimykotikum
  • Entzündungshemmer
  • Krebshemmer
  • Angstlöser
  • Stimulation für das Immunsystem

Beta-Caryophyllen

Geht es aber ans Pikant-Scharfe, so istCaryophyllen mit im Spiel. Es kommt in mehreren Pflanzenarten wie beispielsweise Basilikum, Zimt, Nelken, Lavendel oder Oregano vor und ist beispielsweise eine der chemischen Verbindungen, die schwarzem Pfeffer sein Aroma verleihen. Was Caryophyllen als Terpen so spannend macht, ist seine besondere Interaktion mit dem menschlichen Endocannabinoid-System, genauer gesagt seine Fähigkeit, an die CB2-Rezeptoren zu docken.

Pinene

Alpha-Pinen, ist eines der häufigeren Terpene, die in Cannabis vorkommen. Es hat einen Kiefernduft, der an ein frisches Waldaroma erinnert. Alpha-Pinen ist auch in den Ölen von Nadelbäumen reichlich vorhanden. Diesem Terpen wird eine bronchienerweiternde und entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben.

Linalool

Linalool wird schon seit sehr langer Zeit zu Therapiezwecken genutzt. Im Laufe des Mittelalters wurde es zur Abwehr von „bösen Geistern“ eingesetzt. Es wird auch als “Lavendel-Terpen” bezeichnet und hat einen frischen, blumigen Geruch, der sowohl frei als auch in Form von Estern in vielen ätherischen Ölen vorkommt und in Parfüms, Seifen und Aromastoffen verwendet wird.

Wie andere Terpene hat auch Linalool ein gemeinsames Grundmolekül (Geranylpyrophosphat) mit anderen Cannabinoiden. Eine weitere Ähnlichkeit mit anderen Cannabisverbindungen: Die Kohlenwasserstoffstruktur von Linalool macht es besonders flüchtig bei Kontakt mit Licht, Hitze und Druck.

Das Terpen wirkt angstlösend, stressreduzierend und starkt antimikrobiell.

Aromatherapie

Aromatherapie bezeichnet die Anwendung ätherischer Öle zur Linderung von Krankheiten oder zur Steigerung des Wohlbefindens. Sie ist eine Form der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und gehört zu den komplementärmedizinischen Methoden. Ätherische Öle werden durch Wasserdampfdestillation aus Pflanzenteilen gewonnen, bei Zitrusfrüchten durch Kaltpressung.

Durchintensives Riechen (am häufigsten werden Duftlampen verwendet) werden in Sekundenbruchteilen über den Riechnerv Effekte auf Zentren im Mittel- und Zwischenhirn (z.B. Mandelkerne und limbisches System) ausgeübt und Schmerzverarbeitung, Emotionen und Gedächtnis günstig beeinflusst. Über das vegetative Nervensystem (Sympathikus, Parasympathikus) werden praktisch alle Organsysteme erreicht.

Die positiven biochemisch-pharmakologischen Wirkungen derInhaltsstoffe der ätherischen Öle werden ebenfalls genutzt.

Therapie mit der ganzen Pflanze

Die Verwendung der ganzen Hanfpflanze zieht die stärksten und wirkungsvollsten Ergenbisse mit sich. Das ist die Folge der Vielzahl an Inhaltsstoffen und die große Menge an Terpenen und Cannabinoiden.

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Was ist der Entourage Effekt – CBD Öl – hier mehr lesen

Dr. Ethan Russo, ein bekannter amerikanischer Forscher, weist schon seit Jahren auf die Erfolge und Anwendungsgebiete von Cannabinoiden (speziell CBD) hin. Besonders männlichen Pflanzen haben für ihn hohen Stellenwert. Auch weibliche Pflanzen (zb Cannabis Indica mit THC und CBD) hält er für weitgehend wesentlich für eine erfolgreiche Therapie. Besonders die darin enthaltenen Terpene gehören für ihn zu jeder Therapie. Männliche Blüten haben oft weniger Terpene und ihr THC Gehalt ist niedriger. Daher sieht er den Anbau von Hanf als die Zukunft, nicht zueletzt ist sie einer der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. In den neuen CBD Produkten mit Cannabidiol CBD sieht er für die Menscheit einen Meilenstein.

Wie findet man das “perfekte” CBD-Öl?

Heutzutage wird allgemein anerkannt, dass ein Vollspektrum CBD-Öl bei medizinischen und therapeutischen Behandlungen effektiver und wirksamer ist, als ein CBD-Isolat. 

Unter einem CBD-Isolat versteht man einen reinen und isolierten Cannabidiol-Wirkstoff. Im Gegensatz zum Isolat enthält das Vollspektrum neben Cannabidiol noch andere aktive pflanzliche Stoffe. Hierzu zählen Cannabinoide wie CBL, CBN, CBCVA und angenehm duftende Cannabis-Terpene wie Myrcene, Limonene und einigen anderen.
Durch diese wird auch der Entourage-Effekt erzielt.

Es ist klar, dass auch ein reines CBD-Öl helfen kann. Dennoch ist, wie schon zu Beginn erwähnt, das Vollspektrum im Allgemeinen wirksamer bei Behandlungen, als das reine Isolat.

Wichtig sind auch Laborberichte und aufgeführte Zertifikate.

Ätherische Öle sind nichts für Stubentiger

Eukalyptusöl bei einer Erkältung, Lavendel zur Beruhigung und Teebaumöl als antibakterieller Alleskönner – ätherische Öle sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden.

Doch nicht alles, was für uns Menschen gut ist, gefällt auch unseren befellten Mitbewohnern. Für Katzen sind viele Duftöle pures Gift. Diese können die Terpene und Phenole gar nicht oder nur sehr langsam verstoffwechseln.

Folgende Duftöle sind für Katzen giftig:

  • Eukalyptus
  • Pfefferminze
  • Thymian
  • Zimtöl
  • Oregano
  • Alle Nadelbaum-Öle wie Tanne oder Kiefer

Abschließend möchten wir erwähnen, dass jeder Mensch individuell ist, die Wirkung von CBD auf Körper und Geist können wir aus eigener Erfahrung positiv bewerten und wie lange und wie schnell CBD tatsächlich wirkt, spielt dabei eine große Rolle. Wir hoffen du hast nun etwas Zeit, in unserem Onlineshop findest du stets laborgeprüfte und Bio-zertifizierte Qualität. Klick dich rein und entdecke die neuen Artikel, die dir bestimmt den passenden Entourrage Effekt verschaffen.

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